Leder-Skihandschuhe: warum sie wärmen und den Skistock spürbar lassen

Die ersten Skigebiete haben ihre Öffnungstermine bereits festgelegt: In Cervinia starten die Lifte am 24. Oktober, in Zermatt am 1. November, am Glacier 3000 (CH) am 7. November, am Corvatsch am 21. November und schließlich in Courmayeur am 28. November. Man beginnt, an die Tage auf der Piste zu denken, und ein ganz bestimmtes Gefühl kehrt zurück: die Finger, die nach dem zweiten Sessellift am Skistock taub werden. Wer Leder-Skihandschuhe sucht, stellt sich fast immer eine einfache Frage: Was trägt man an den Händen, um warm zu bleiben, ohne das Fingerspitzengefühl zu verlieren?

Warum Leder-Skihandschuhe wählen?

Hochwertiges Leder folgt der Hand. Mit dem Tragen passt es sich ihrer Form an, und zwischen Handfläche und Skistock bleibt eine weiche, nachgiebige Schicht, die den Griff überträgt. Die Hand spürt, was sie hält, und jede Bewegung bleibt auch nach Stunden in der Höhe präzise. Deshalb verarbeiten wir Leder seit Jahrzehnten für den Schnee.

Die Leder, die wir für den Skisport auswählen, sind so behandelt, dass sie Wasser und Schnee standhalten. Werden die Handschuhe nass, lassen Sie sie einfach auf natürliche Weise trocknen, fern von Heizkörpern: So bewahrt das Leder seine Geschmeidigkeit und Elastizität. Die Restelli Skikollektion umfasst auch Modelle mit Hipora®-Membran, für zusätzlichen Schutz vor Feuchtigkeit und Wind.

Hirschleder, Nappaleder oder Peccary-Leder: Wie verhalten sie sich im Schnee?

Hirschleder hat eine weiche und zugleich widerstandsfähige Oberfläche, deren natürliche Narbung sichtbar bleibt. Es ist ein elastisches Leder, das mit dem Gebrauch noch besser wird und einen sicheren Griff am Skistock bietet. Beim Modell Art. 996/O ist das Hirschleder wasserabweisend behandelt und mit einem vollständigen Opossum-Futter kombiniert, mit eng elastischem Bündchen und seitlichem Reißverschluss mit Logo.

Nappaleder hat eine glatte, kompakte Oberfläche und eine weiche Haptik: Es ist das Leder für alle, die eine klare Linie lieben, von der Piste bis ins Dorf. Die Handschuhe Art. 269/NO kombinieren es mit Opossum-Futter, mit Sattlernähten, elastischem Bündchen, seitlichem Reißverschluss mit Logo und gesticktem Logo.

Peccary-Leder erkennt man an seiner charakteristischen Dreiporen-Struktur. Es ist ein wasserabweisendes und besonders robustes Leder, das über die Jahre eine ganz eigene Patina entwickelt. Bei den Handschuhen Art. 269PO wird es mit Sattlernähten verarbeitet und mit Opossum-Futter ausgestattet, mit seitlichem Reißverschluss mit Logo.

Wovon hängt die Wärme eines Skihandschuhs ab?

Das Leder schützt und überträgt den Griff, doch über die Wärme entscheidet vor allem das Futter. In unserer Kollektion folgen die Futter einer genauen Abstufung. Fleece begleitet die weniger kalten Tage und das Skifahren im Frühjahr; danach folgen die synthetische Wattierung und das Lammfell, das dank der natürlichen Atmungsaktivität der Wolle die Temperatur gut reguliert. Opossum-Futter mit seinem dichten, seidigen Fell ist die Wahl für die härtesten Bedingungen und das Futter der drei oben vorgestellten Modelle. Derselbe Handschuh kann das Futter wechseln: Das Hirschleder-Modell Art. 996 gibt es auch mit Lammfell-Futter, als Art. 996/A.

Wie lange halten Leder-Skihandschuhe?

Mit der richtigen Pflege halten sie viele, viele Saisons. Vor einiger Zeit kam ein Kunde bei uns im Unternehmen vorbei, um uns seine Restelli Skihandschuhe zu zeigen: Er trug sie seit mehr als fünfzehn Jahren, auf der Piste und auf dem Motorrad, und sie waren noch immer schön und voll funktionsfähig. Mit diesem Gedanken fertigen die erfahrenen Hände unserer Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker in Mailand Leder-Skihandschuhe: damit sie weit länger halten als eine Skiwoche.
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